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Angelika Severin
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Assistenz der Leitung

Sabine Kuster

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Strategische Ziele 2010 bis 2012

Gemeinsam abgestimmte Zukunftsperspektive


Versehen mit den Attributen "Aufmerksam", "Entschieden" und "Eigensinnig" richtete der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Zeitraum von September 2006 bis Dezember 2008 sein Handeln strategisch aus und nutzt das Jahr 2009, um darüber hinaus wirkende Projekte fortzuführen bzw. abzuschließen und gleichzeitig eine neue Strategieentwicklungsphase für den Zeitraum 2010 bis 2012 durchzuführen.

Die bisherigen inhaltlichen Schwerpunkte der Strategie werden als gemeinsam abgestimmte Zukunftsperspektive die Grundlage der anstehenden Planungen bilden.

Caritas stiftet Solidarität


Der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart tritt für Solidarität mit Menschen in besonderen Lebenslagen ein. Vor allem für Menschen, die sich nicht oder nicht mehr selbst helfen können, ist ein soziales Netz erforderlich, um ein Leben in Würde zu ermöglichen.

Aus der Perspektive einer christlichen Ethik setzt sich der Caritasverband dafür ein, dass solidarisches Handeln einzelner Menschen oder Gruppen aber auch privatwirtschaftlicher Unternehmen in Form von persönlichem Engagement, Zeit- und Geldspenden zur Geltung gelangt und nachhaltig wirksam wird.

Als Solidaritätsstifter, der Demokratie verpflichtet, gestaltet der Caritasverband in besonderer Weise die Zivilgesellschaft mit.

Caritas mehrt gesellschaftliche Teilhabe Benachteiligter


Der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart richtet seine besondere Aufmerksamkeit auf Familien, die von Armut bedroht sind oder in Armut leben.

Die biblische Option für die Armen zielt darauf ab, Ausgrenzungen zu überwinden und alle am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen, "damit sie das Leben in Fülle haben".

Als anwaltschaftlicher Akteur in der Gesellschaft, der Gerechtigkeit verpflichtet, richtet der Caritasverband seine politische Einflussnahme vorrangig auf die Verhinderung von Armut und Ausgrenzung.

Als Dienstleister im Netz von Hilfesystemen achtet der Caritasverband darauf, dass seine Hilfeangebote soziale Integration und Teilhabe unterstützen und damit der Exklusion und Segregation von gesellschaftlichen Gruppen oder Einzelnen entgegen wirken.

Caritas bildet Profil

Der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist ein Verband rechtlich selbständiger Träger. Angesichts der gesellschaftlichen und kirchlichen Herausforderungen und Problemlagen ist das christliche Profil immer wieder zu stärken und adäquat umzusetzen. Das Profil wird in der spezifischen Situation einer Einrichtung interpretiert und konkretisiert. Aufgrund der Transformation des Sozialstaates und des zunehmenden Wettbewerbs müssen sich die Wohlfahrtsverbände neu positionieren.Als Solidaritätsstifter wird der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart das solidarische Handeln, das dazu beiträgt, die Integration sozial Benachteiligter zu bewirken, als karitative Bewegung in der Zivilgesellschaft weiter verstärken, indem er

Die Caritas und ihre Unternehmen stellen sich dem Wettbewerb und erkennen an, dass in vielen Bereichen der Sozialwirtschaft ein fair gestalteter Wettbewerb ein adäquates Instrument ist, um bedarfsgerechtere Leistungsangebote zu erzielen und die Effizienz der Leistungserbringung zu erhöhen. Ihre vielfältigen Angebote müssen im Kontext der jeweiligen gesellschaftlichen und sozialpolitischen Lage weiterentwickelt werden. Dabei ist weiterhin auf eine stärkere Kooperation und Vernetzung der Mitglieder von Einrichtungen und Diensten hinzuwirken. Der Verband wird diesen strukturellen Entwicklungsprozess kontinuierlich begleiten, um Pluralität und Wachstum der erforderlichen Angebote zu sichern und dazu beizutragen die "Marke Caritas" in ihrem Eigen-Sinn zu stärken.

 

  • sowohl sozial Engagierte als auch Engagementformen unterstützt,
  • den Aufbau und Erhalt von Selbsthilfeinitiativen fördert.

Als Anwalt sozial Benachteiligter tritt der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart sozialpolitisch dafür ein, dass eine ausreichende materielle Grundversorgung aller Menschen insbesondere in unserem Land sozialstaatlich gesichert ist. Dabei sind die unterschiedlichen Dimensionen, die geschlechts- und kulturspezifisch auf Lebenslagen einwirken, einzubeziehen, wie Arbeit, Einkommen, Bildung, Gesundheit und Wohnen.

Der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart baut das Beratungssystem und die Angebote für arme und von Armut bedrohte Familien mit Kindern aus und entwickelt entsprechende Modelle.

Als Mitgliederverband entwickelt der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart gemeinsam mit Mitgliedern neue Dienstleistungsangebote in der Altenhilfe unter besonderer Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten

Der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart entwickelt mit und für interessierte Träger zukunftsfähige regionale Trägermodelle und Kooperationen.

Strategische Ziele des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart 2006 - 2009


Aufmerksam: Caritas stiftet Solidarität


Der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart tritt für Solidarität mit Menschen in allen Lebensphasen ein. Vor allem für Menschen, die sich nicht oder nicht mehr selbst helfen können, ist ein soziales Netz erforderlich, das ein Leben in Würde ermöglicht. Die gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklungen erfordern eine Neuausrichtung der sozialen Sicherungssysteme.

Aus der Perspektive einer christlichen Ethik setzt sich der Caritasverband dafür ein, dass solidarisches Handeln einzelner Menschen oder Gruppen

  • neu entdeckt,
  • neu gedacht und
  • neu entfaltet wird.

Notwendig wird sein, die Rahmenbedingungen für privates Engagement neu zu definieren, um darauf aufbauend solidarisches Handeln auf allen Ebenen des Caritasverbandes zu schaffen.

In diesem Sinn trägt der Diözesancaritasverband dazu bei:

  • Zeit- und Geldressourcen zu gewinnen
  • Privates Engagement durch materielle und immaterielle Anreize zu stärken
  • Bündnisse für neue solidarische Hilfeformen mit seinen Mitgliedern zu initiieren
  • Solidarisches Handeln als karitative Bewegung zu etablieren und zu entfalten.


Entschieden: Caritas mehrt gesellschaftliche Teilhabe Benachteiligter


Der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart richtet seine besondere Aufmerksamkeit auf Familien, die von Armut bedroht sind. Bei dieser Gruppe geht es vor allem um die Sicherung der Existenz und um Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe. Die biblische Option für die Armen zielt darauf ab, Ausgrenzungen zu überwinden und alle am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen, "damit sie das Leben in Fülle haben" (Joh. 10,10).

Caritas steht für die Armen und Bedrängten aller Art und teilt mit ihnen Freude und Hoffnung, Trauer und Angst in der Welt von heute.

Wir stellen uns

  • der herrschenden Armut von Familien und der Existenzsicherung,
  • den ungleichen Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen,
  • insbesondere der Lebenssituation von Menschen aus anderen Kulturen.

Über konkrete Hilfen hinaus, sind wir Anwalt und Vertreter ihrer Interessen in Politik und Gesellschaft.


Der Diözesancaritasverband

  • trägt zur strukturellen Armutsprävention bei
  • ermöglicht und befähigt zur gesellschaftlichen Teilhabe
  • qualifiziert integrierte Hilfesysteme durch den Auf- und Ausbau sozialer Netzwerke
  • richtet den Fokus aller sozialpolitischen Aktivitäten auf benachteiligte Menschen, insbesondere aber auf das Drittel der Bevölkerung mit niedrigem Einkommen und Vermögen.


Eigensinnig: Caritas bildet Profil


Der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist ein Verband rechtlich selbständiger Träger. Angesichts der gesellschaftlichen und kirchlichen Herausforderungen und Problemlagen ist das christliche Profil immer wieder zu stärken und adäquat umzusetzen. Die sozialen Einrichtungen in katholischer Trägerschaft wirken mit am Sendungsauftrag der Kirche. Dadurch kommen sie in Spannung zu den ökonomischen Rahmenbedingungen.

Begründet im Evangelium von der heilenden Zuwendung Gottes zum Menschen und im Leitbild der Caritas ergeben sich spezielle ethische Anforderungen an

  • den Umgang mit den Hilfebedürftigen, aber auch den Mitarbeitenden
  • den Ressourceneinsatz und die Ressourcennutzung
  • die zu leistende Qualität und
  • die gesellschaftliche Verantwortung.

Das christliche Profil wird in der spezifischen Situation einer Einrichtung interpretiert und konkretisiert. Die Caritas und ihre Unternehmen stellen sich dem Wettbewerb und erkennen an, dass in vielen Bereichen der Sozialwirtschaft der Wettbewerb ein adäquates Instrument ist, um bedarfsgerechtere Leistungsangebote zu erzielen und die Effizienz der Leistungserbringung zu erhöhen. Die Angebote müssen im Kontext der jeweiligen gesellschaftlichen und sozialpolitischen Lage weiter entwickelt werden. Dabei ist auf eine stärkere Kooperation und Vernetzung der Mitglieder und von Einrichtungen und Diensten hinzuwirken. Dies kann auch zu Fusionen führen. Der Verband wird diesen strukturellen Entwicklungsprozess kontinuierlich begleiten.


Differenzierte, profilierte Angebote

  • bilden einen Wettbewerbsvorteil,
  • führen zu Nachhaltigkeit
  • sichern ein plurales Dienstleistungsangebot
  • ermöglichen qualitatives Wachstum.

Als solidarisch handelnde Organisationen realisieren die Träger über das individuelle Hilfeverständnis hinaus den Anspruch, gesellschaftlicher Akteur einer wertorientierten Mitgestaltung des Sozialen zu sein.


Der Diözesancaritasverband trägt dazu bei, die Marke Caritas in ihrem Eigen-Sinn zu stärken (Identität), indem

  • die karitativen Einrichtungen in der Diözese als Orte sichtbar werden, an denen die Menschenwürde geachtet, Solidarität erfahrbar und die Hilfe zur Selbsthilfe gestärkt werden (Spiritualität)
  • die caritasspezifische Ausprägung der sozialen Dienstleistungen und Hilfeangebote weiterentwickelt werden (Mission)
  • die Angebote und Angebotsvielfalt in der Diözese zugunsten der Hilfebedürftigen ausgebaut und gesichert werden (Pluralität und Wachstum)
Weitere Infos zum Thema »Caritas Schwarzwald-Gäu«