Diözesan-Caritasverband Rottenburg-Stuttgart, 28.09.2010

Neue Vertrauensbasis geschaffen

Stiftung Liebenau und Caritasverband Rottenburg-Stuttgart planen für die Zukunft

Stuttgart/Meckenbeuren-Liebenau, 28. September – Der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart und die Stiftung Liebenau haben sich nach der Klärung des Rechtsstatus der Stiftung auf eine gemeinsame Basis der Zusammengehörigkeit und weiteren Zusammenarbeit verständigt. „Die Mitgliedschaft der Stiftung Liebenau war uns immer wichtig“, erklärte Caritasdirektor Monsignore Wolfgang Tripp am Wochenende vor der Caritas-Vertreterversammlung, dem höchsten Verbandsorgan. „Denn wir wissen, dass die Liebenau in ihren Tätigkeitsfeldern hochqualifizierte und engagierte Arbeit leistet. Wir legen großen Wert darauf, dass sie auch weiterhin ihre Erfahrung und Kompetenz in die Gremien unseres Verbandes einbringt.“

Im Rahmen der Klärung des Rechtsstatus der Stiftung Liebenau wurden auch Fragen der Mitgliedschaft im Caritasverband aufgeworfen. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg stellte im Mai 2009 den kirchlichen Status der in Meckenbeuren (Bodenseekreis) ansässigen Stiftung fest. „Auf dieser Grundlage haben wir in der Zwischenzeit konstruktive Gespräche miteinander geführt“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Liebenau, Dr. Berthold Broll. „Die Stiftung Liebenau ist gern bereit, ihr vielfältiges Know-how in ihren sozialen Aufgabenbereichen im Caritasverband einzubringen und die großen Zukunftsthemen wie Inklusion und Sozialraumorientierung weiter gemeinsam voranzubringen.“

Die 1873 gegründete Stiftung Liebenau beschäftigt rund 5 800 Mitarbeiter, die in der Alten- und Behindertenhilfe und den Bereichen Gesundheit und Bildung tätig sind sowie Hilfen für Kinder und Familien leisten. Sie ist mit mehr als 200 Diensten und Angeboten an rund 90 Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Bulgarien vertreten.