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Neubau an Altbau

Caritas-Zentrum wird ins Haus der katholischen Kirche integriert

Die katholische Gesamtkirchengemeinde Böblingen hat in einem Architektenwettbewerb einen Vorschlag für den neuen Anbau ermittelt. Der geplante Anbau fügt sich an das bestehende Gebäude an, in dem das Caritas-Zentrum Böblingen untergebracht ist. Der Neubau ist auf der Fläche der ehemaligen Schalterhalle der Kreissparkasse geplant.  

Acht Architekturbüros haben ihre Vorschläge eingereicht, als Sieger ging der Entwurf des freien Architekten Oliver Sorg aus Stuttgart hervor. Wichtig war der Jury, in der auch Caritas-Regionalleiterin Silvia Hall mitwirkte, dass sich der Neubau gut in das bestehende Ensemble aus Kirche und den umliegenden Gebäuden einfügt. Um mehr Aufenthaltsqualität auf dem Bonifatius-Platz zu schaffen, soll der aktuell bestehende Parkplatz weichen, stattdessen ist eine Tiefgarage geplant. 

Die katholische Gesamtkirchengemeinde wird als Bauherrin mit Architekt Oliver Sorg weiterplanen, um das endgültige Baugesuch einzureichen. In dem Altbau mit Neubau-Erweiterung schaffen sich die Kirchengemeinden und die Gesamtkirchengemeinde eine zentrale Anlaufstelle. Auch sollen künftig die Caritas sowie alle Dienste des Dekanats angesiedelt sein. Hierzu gehören beispielsweise das Bildungswerk, die Angebote für Familien mit Behinderungen, die Kirchenmusik, das Schuldekanatsamt und die Geschäftsstelle des Dekanats. "Es entsteht eine zentrale Anlaufstelle für die katholische Kirche in Böblingen. Damit wollen wir zeigen, wie vielfältig das Angebot der Kirche in Böblingen ist", erklärt Pastoralreferent Andreas Senn.