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Formularhilfe Böblingen: Neuer Rekord in 2016

BÖBLINGEN. Den Kunden des Böblinger Caritas-Zentrums stehen täglich Ehrenamtliche mit Rat und Tat zur Seite. Ohne vorherige Terminabsprache, helfen sie unbürokratisch dabei, Formulare auszufüllen oder Anträge zu verstehen. Jetzt verzeichnete der ehrenamtliche Dienst einen neuen Rekord: Für 2016 zählte das Caritas-Zentrum Böblingen am 10. Oktober den 1.000 Kundenkontakt. „Wenn das so weiter geht, stehen wir am Ende des Jahres bei 1200 Kontakten für 2016“, so Felix Willibald, Fachbereichsleiter Sozialraum, Inklusion, Ehrenamt. Im letzten Jahr zeigte die Statistik zur gleichen Zeit 200 Kundenkontakte weniger. Die Formularhilfe ist ein Angebot der Orte des Zuhörens und mit seinen 1.000 KundenkonFormularhilfe Böblingen: Neuer Rekord in 2016takten der meistfrequentierte Dienst in der gesamten Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die Idee der Orte des Zuhörens geht auf den Mailänder Kardinal Carlo Maria Martini zurück. Die fünf aktiven Ehrenamtlichen organisieren sich selbst und regeln auch ihre Vertretungen im Krankheitsfall. Das Team hilft vor allem beim Ausfüllen von ALG II Anträgen, aber auch, wenn ein Anschreiben verfasst werden muss oder bei der Korrespondenz zum Versicherer und der Krankenkasse. Der Dienst ist bei den Böblinger Institutionen bekannt. Mit dem Job-center besteht eine besonders intensive Zusammenarbeit. Wolfgang Ebsen, ehrenamtlich aktiv seit Mai 2012, wurde durch einen Artikel im katholischen Sonntagsblatt auf die Orte des Zuhörens aufmerksam. Seine Motivation ergibt sich vor allem durch ein Mangel an Angeboten in diesem Bereich: „Es macht mich betroffen, wenn ich sehe, wie viele Menschen in unserem reichen Landkreis Böblingen von ALG II abhängig sind. Wer hilft, wenn wir es nicht tun? Und was passiert mit diesen Menschen?“, betonte Ebsen. Das sieht auch Willibald so: „Für das große Engagement der Ehrenamtlichen sind wir unglaublich dankbar! Das Angebot erreicht sehr viele Menschen und ist gerade durch seine Niederschwelligkeit besonders wertvoll.“ Dass die ehrenamtliche Arbeit Spaß macht, zeigt das Beispiel von Erich Richter: „Ich bin zufällig zum Ehrenamt gekommen. Die direkte Rückmeldung der Menschen motiviert mich, weiter zu machen. Man erlebt tolle und unvorhersehbare Dinge. Ich liebe die Herausforderung, die das Amt mit sich bringt."

 
Ideen, die es wert sind...

Unter dem Motto "Ideen, die es wert sind, vorgetragen zu werden", organisierte die Caritas Schwarzwald-Gäu am Mittwoch, den 21. September im Caritas-Zentrum Böblingen ihre jährliche Veranstaltung "Caritas im Dialog". Hier präsentierte sie ab 17:30 Uhr "gute Ideen" in angenehmem Ambiente. Nach einem Sektempfang stellte Hubert Bohner von der Essbaren Stadt Böblingen zusammen mit Caritas-Mitarbeiterin Brigitt Langer die unterschiedlichen Aktivitäten der Initiative vor. Es geht vor allem darum, den öffentlichen Raum wiederzubeleben, um somit zu einer nachhaltigen lokalen Entwicklung beizutragen. Die Mitglieder machen die Zusammenhänge zwischen der nachhaltigen Entwicklung, gesunden Ernährung und regionalen Erzeugung er-fahrbar. Zudem soll der soziale Zusammenhalt durch die Begegnungsmöglichkeiten und der gemeinschaftlichen Bepflanzung gestärkt werden. Anschließend knüpfte Upcycling-Künstlerin Susann Tonne live einen Teppich aus gebrauchten Textilien. Im Jahr 2015 gründete sie zusammen mit anderen Mitgliedern den Verein Chloroplast e.V. in Stuttgart. Dieser platziert sich als Schnittstelle zwischen Natur und Kultur. Er lädt zum „Urban Gardening“, zum Kunst sehen und Kunst machen ein. Ziel des Vereins ist es, Interessierte, Anwohner und Migranten in die Nutzung des Chloroplast-Geländes einzubeziehen. Auch Geschäftsführer Michael Lindner von der Börlind GmbH berichtete über eine gute Idee: Eindrücklich dokumentierte er "Malibelle", ein Frauenprojekt in Mali, bei dem Frauen in nach-haltiger Produktion Karitébutter herstellen. Seit Juli 2011 kooperiert die Börlind GmbH mit den „Häusern der Hoffnung e.V.” und auch die deutsche Bundesregierung unterstützt das Projekt. Im Dorf Siokoro hat Börlind eine Produktionsanlage samt eigenem Labor eingerichtet. Diese ist inzwischen für einen Großteil der dort ansässigen Familien eine sichere Ein-kommensquelle geworden. Das Unternehmen sorgt auch für die Aus- und Weiterbildung des Personals und schult in Punkto Hygiene und Gesundheit. Die Gewinne fließen in Bildungs-projekte für Mädchen und Frauen. Für Musik sorgte die aus Rio De Janeiro stammende Sängerin Raquel De Souza zusammen mit Gitarristen Philipp Tress. Sie spielen Musik, die dem Bossa Nova Genre entstammt. Die beiden Musiker kombinieren die ursprünglichen Naturmetaphern mit der jugendlichen, expressiven und rebellischen Moderne.

 
Keys of Hope

Mit der Kampagne "keys of hope" unterstützt die Caritas International Menschen auf der Flucht. Hier mehr erfahren!

 
Erste Böblinger Schnippeldisco im Caritas-Zentrum

Böblinger Schnippeldisko gegen Lebensmittelverschwendung

Viele Tonnen Lebensmittel landen bei uns täglich auf dem Müll. Mit einer Schnippeldisko zeigte die Initiative Essbare Stadt Böblingen zusammen mit der Böblinger Food-Sharing-Gruppe im neuen Haus der Caritas Schwarzwald-Gäu, dass dies nicht sein muss.
Die meisten der nicht verkaufbaren Lebensmittel sind sehr wohl noch genießbar. Der Tisch im Caritas-Zentrum Böblingen ist überhäuft mit „geretteten“ Lebensmitteln: "Das ist mein persönlicher Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung", so Axana Graf von Food-Sharing, "ich sorge dafür, dass diese für den Müll bestimmten Nahrungsmittel noch verzehrt werden können."
Trotz des abgelaufenen Datums auf der Ware ist alles noch von bester Qualität, wie die Aktiven der Initiative Essbare Stadt bestätigen: „Zusammen mit den eingeladenen Gästen wollen wir heute regionale und saisonale Bio-Produkte schnippeln und zu einem leckeren Essen verarbeiten. Die Gäste haben Schneidebrett, Küchenmesser und ihre eigene Lieblingsmusik mitgebracht. Es soll ja auch Spaß machen und es kann getanzt werden.“
Mit von der Partie sind Ermias, Tezazu und Issak, drei Flüchtlinge aus Eritrea, die sich schon im Böblinger Interkulturellen Garten betätigten. Ermias besorgte eigens noch Kartoffeln und Blattgemüse aus dem Garten, diese verarbeiten sie nun mit gedünsteten Zwiebeln zum eritreischen Gericht Hamli. Zuerst kritisch beäugt, wird der Topf im Nu leer.
Auch Brigitt Langer von der Caritas Schwarzwald-Gäu war von der Aktion in ihrem Hause begeistert: „Es gibt nichts Schöneres als zusammen kochen, Essen teilen und gemeinschaftlich handeln.“ Für sie ist die Aktion eine gute Gelegenheit, die Caritas als Ort solidarischen Handelns bekannt zu machen.
Die Aktiven der Initiative Essbare Stadt nehmen das Angebot der Wiederholung im kommenden Januar gerne an. Weitere Informationen unter www.essbare-stadt-bb.de .

 
Holzspielzeug bringen oder abholen lassen

KinderKleiderKiste sucht Spenden 

Die KinderKleiderKiste im Caritas-Zentrum Böblingen bietet Familien mit geringem Einkommen vieles, was Kinder brauchen, kostenlos an: Baby- und Kinderkleider, Spielsachen, Kindersitze und Kinderwagen.

Aktuell suchen wir pädagogisch wertvolles Holzspielzeug. Spenden an die KinderKleiderKiste können während er Öffnungszeiten des Caritas-Zentrums in der Sindelfinger Straße 12 (neben der Bonifatiuskirche) abgegeben werden: Montag bis Donnerstag: 9 bis 16 Uhr und Freitag: 9 bis 13 Uhr.

Wir holen Spenden auch bei Ihnen ab, Ansprechpartner: Herr Pecik, E-Mail: pecik@caritas-schwarzwald-gaeu.de , Telefon. 07031 6496-29.