Pressemitteilung

Ära endet nach 22 Jahren

Regionalleiterin Silvia Hall verlässt die Caritas-Region Schwarzwald-Gäu

Ihre Nachfolgerin ist Ulrike Sommer, die zuvor die Stabstelle europäische Sozialpolitik im Verband inne hatte. Mit dem Wechsel von Silvia Hall geht eine Ära zu Ende. Hall verantwortete 22 Jahre lang die Caritasarbeit in der Region Schwarzwald-Gäu - einer von insgesamt neun Caritas-Regionen in der Diözese, die die Landkreise Böblingen, Tübingen, Calw und Freudenstadt umfasst. Hall prägte die Region vor allem mit ihrem großen Mut, Dinge zu verändern. Stets lenkte sie den Blick auf die Ressourcen der Hilfesuchenden - anstatt auf deren Defizite. In Armut steckt auch Mut, so ihre Devise. Mit ihrer Weltoffenheit und ihrer Neugierde bewies sie außerdem, dass es der Caritas gut tut, offen für neue Hilfsformate und Arbeitsmethoden zu sein.

Geladene Gäste aus der Region bei der VerabschiedungsfeierVerabschiedungs- und Amtsantrittsfeier im katholischen Gemeindehaus St. Bonifatius in BöblingenCaritas Region Schwarzwald-Gäu

Bei ihrer offiziellen Verabschiedung am Dienstag, den 4. Juni, in der Bonifatius Kirche in Böblingen gab es würdigende Reden, musikalische Einlagen, Beiträge und Grußworte von Vertretern der Kirche, der LIGA, der Kommunen und Caritas-Mitarbeitenden. Gemeinsam ließen sie Silvia Halls Arbeit Revue passieren. Diözesancaritasdirektor Oliver Merkelbach verabschiedete Silvia Hall mit lobenden Worten. Er dankte ihr für ihr Engagement und ihre Verdienste in der Region. Im Anschluss wurde die neue Regionalleitung Ulrike Sommer in ihr Amt eingesetzt.

Hall gelang es in ihrer langjährigen Amtszeit, viele soziale Angebote und Netzwerke erfolgreich aufzubauen. Sie fand Mitstreiter, um die sozial caritative Arbeit in der Region "nah am Menschen" zu gestalten. Ihr Augenmerk richtete sich dabei besonders auf die Bekämpfung von Kinderarmut und die Förderung von Teilhabe und Gemeinsinn. "Ich bin dankbar für die wunderbaren Begegnungen, die herzöffnenden Momente sowie die große Verbundenheit und den Zuspruch, die ich von vielen Seiten in der Gestaltung meiner Arbeit erfahren durfte", so Silvia Hall. Gleichzeitig freue sie sich darauf, die Weichen  für die Zukunft des Caritasverbands der Diözese Rottenburg-Stuttgart künftig mit zu stellen. Schwerpunkt wird die Weiterarbeit an der so genannten Charta 28 sein. Mit dieser möchte der Verband - inmitten eines epochalen Wandels, der alle gesellschaftlichen Fragen und individuellen Lebensbereiche betrifft - Antworten auf neue Herausforderungen und Aufgaben finden.